Martin HITZ
Gerti KAPPEL
Elisabeth KAPSAMMER
Werner RETSCHITZEGGER

Im achten Jahr seit der ersten Standardisierung von UML 1997 können Softwareentwickler und deren Kunden an UML als der »lingua franca« in der Software-Modellierung nicht mehr vorbei - sie hat sich weltweit durchgesetzt. Damit ist es endlich möglich, effektiv und effizient über Software-Modelle zu kommunizieren, unbelastet von unfruchtbaren Diskussionen über die Bedeutung von "Krähenfüßen", Ringen, schwarzen Scheiben und ähnlichen syntaktischen Feinheiten von unterschiedlichsten Modellierungsnotationen. UML in der aktuellen Version 2.0 geht noch einen Schritt weiter, indem nun endlich die Basis für eine modellgetriebene Entwicklung und damit eine automatische Codegenerierung geschaffen wurde.

Wozu eine 3. Auflage von UML @ Work?
1.

Um sowohl dem »UML-Neuling« als auch dem »UML-Kenner« Sprachkonzepte und Notation der 13 (!) von UML2 unterstützten Diagrammarten zur Struktur- und Verhaltensmodellierung näher zu bringen. Dazu werden Zweck und Einsatzmöglichkeit der Sprachkonzepte, sowie deren Notation auf Basis eines durchgängigen Beispiels im Detail vorgestellt.

2.

Um die Motivation für bestimmte Sprachkonzepte und deren Wurzeln zu verstehen, sowie diese kritisch zu reflektieren. Dazu wird bewusst über den »Tellerrand« von UML2 hinausgeblickt, indem Querbezüge zu aktuellen aber auch altbewährten Themen aus Forschung und Praxis hergestellt werden.

3.

Um dem »UML-Kenner« eine rasche Einschätzung des Potentials von UML2 zu erlauben, sowie den Umstieg auf UML2 generell zu erleichtern, aber auch um dem »UML-Neuling« ein »Big Picture« von UML2 zu vermitteln. Dazu werden in einem eigenen Kapitel die wesentlichen Ziele und Neuerungen von UML2 behandelt.

4.

Um die Sprachphilosophie und Erweiterungs- möglichkeiten von UML2 kennen zu lernen. Dazu wird in einem eigenen Kapitel die Spracharchitektur in Form des Metamodells und des Meta-Metamodells von UML2 vorgestellt.

5.

Um einen Einblick in die Möglichkeiten und Grenzen der modellgetriebenen Softwareentwicklung, u.a. auf Basis von UML und MDA (model-driven architecture), zu geben. Dazu werden in einem eigenen Kapitel aktuelle Entwicklungswerkzeuge kritisch betrachtet und die Ergebnisse einer Fallstudie dokumentiert. 



Mit Beiträgen von:
Martin Bernauer, Gerhard Kramler,
Wieland Schwinger, Manuel Wimmer


Geleitwort von Dr. James Rumbaugh

dpunkt.verlag
3., aktualisierte und überarbeitete Auflage
September 2005
ca. 450 Seiten, Broschur
ca. Euro 44,00 (D) / Euro 45,30 (A) / sFr 76,00
ISBN 3-89864-261-5


      Leser:
  • Softwareentwickler
  • Modellierer
  • Studierende
  • Lehrende